Yoga
Yoga praktizieren Tag für Tag
Wo nur die Zeit für die Yoga- Übungen finden?
Und wenn die Zeit dann gefunden ist – wie soll dann Yoga praktiziert werden? Diese zentralen Fragen bilden grosse Hindernisse, und haben meist zur Folge, dass die Yogapraxis von Tag zu Tag verschoben wird.
Wenn Sie nun feststellen, dass all dies auch auf Sie zutrifft, dann befinden Sie sich in bester Gesellschaft mit all jenen, die Yoga anfangen möchten.
Es gibt mehrere Möglichkeiten, sich mit der Yogapraxis vertraut zu machen. Neben dem Selbststudium mit Buch oder Video ist es als sehr sinnvoll zu erachten, eine Yogaschule zu besuchen. Sie bietet gleich mehrere Vorteile, denn neben einer professionellen Anleitung wird das Problem mit der Selbstmotivation gelöst.
Man sagt, es gäbe so viele Yogastile, wie es Yogalehrer / Innen gibt, denn jeder Yogalehrer hat seine ihm eigene Art. Deshalb müssen Interessierte auch manchmal etwas länger suchen, um den für sie richtigen Yogalehrer bzw. die richtige Yogalehrerin zu finden.
Wenn jemandem ein Yogaunterricht nicht zusagt oder nicht gut tut, kann es sehr gut sein, dass das bei einem anderen Yogalehrer genau umgekehrt ist. Ein guter Yogalehrer ist in der Lage, teilnehmerorientiert (Vini- Yoga-Konzept) zu arbeiten, d.h., auf die Bedürfnisse, Fähigkeiten und die jeweilige Tagesform der Yogaschüler einzugehen und im Bedarfsfall Asanas entsprechend abzuwandeln.
Tipps für Ihre Yoga-Praxis
Die richtige Zeit:
Die beste Zeit ist der frühe Morgen.
Mit Yoga können Sie wirksam den Kreislauf und die
Konzentrationsfähigkeit anregen.
Der richtige Ort:
Yoga braucht Ruhe. Wählen Sie daher einen
möglichst ruhigen Ort, an dem Sie nicht von der Konzentration auf
die Übungen abgelenkt werden.
Die richtige Kleidung:
Am besten üben Sie barfuß, ansonsten
allenfalls mit speziellen Yogaschuhen oder -socken. Dazu
atmungsaktive Kleidung, je nach eigenem Empfinden eng anliegend
oder weit und bequem.
Leerer Magen:
Am besten machen Sie Ihre Yogaübungen mit
nüchternem Magen. Zum einen ist ein voller Magen für die oft
schwierigen Körperhaltungen hinderlich, zum anderen regen
Yogaübungen die Verdauung an, danach zu essen ist also
gesünder.
Der richtige Blick:
Schauen Sie nicht zu Ihrem Nachbarn,
vergleichen Sie sich nicht. Blicken Sie nach vorne, wie es aus der
Kopfhaltung vorgegeben ist.
Die richtige Atmung:
Atmen Sie bewusst, atmen Sie tief. Eingeatmet
und möglichst auch ausgeatmet wird durch die Nase. Diese
Atmung erleichtert die mentale Entspannung und lässt positive
Energie fließen.
Das richtige Tempo:
Ihre Bewegungen sollen fließend sein. Egal
ob bei Hatha-Yoga langsam oder bei Asthanga-Yoga schneller, nie
sollen die Bewegungsabfolgen hastig und ruckartig erfolgen.
Die richtige Einstellung:
Yoga ist nicht Überwindung,
sondern Genuss. Dehnen Sie Muskeln und Gelenke bei den
Yogaübungen nur so weit, wie es schmerzfrei möglich ist und
atmen Sie in die Dehnung.
Muße statt Eile:
Zwischen den Übungen muss Zeit bleiben.
Bleiben Sie in der Ausgangs- und Endposition jeweils zwei bis drei
Atemzüge. Die körperliche Bewegungslosigkeit verhilft zu geistiger
Ruhe und der notwendigen Konzentration auf die nächste Übung.
Die richtige Zahl:
Finden Sie die richtige Zahl für Ihre
Yogaübungen. Grundregel: Besser mehrere Wiederholungen
einer Übung, die Sie genießen und perfektionieren wollen, als ein
möglichst umfassendes Programm „abzuarbeiten“. |