Yoga
Yoga bei Krankheit
Im Hatha Yoga wird eine besonders tiefe Atmung gelehrt, bei der der Ausatemvorgang etwa doppelt so lang wie das Einatmen dauert und die Atemfrequenz bei etwa sechs statt der üblichen 15 Atemzüge pro Minute liegt. Diese Atemtechnik ist sehr effizient und ermöglicht Patienten mit einer besonders schlecht durchbluteten Lunge auf Grund einer koronalen Herzkrankheit oder Herzschwäche eine bessere Sauerstoffversorgung des Körpers. Durch die bessere Sauerstoffversorgung leiden die Patienten weniger unter Luftnot und sind körperlich stärker belastbar. (Quelle The Lancet, Vol 351, May 2, 1998, S. 1308-1311)
Darüber hinaus kann eine regelmäßige Yogapraxis Linderung bei verschiedensten stressbedingtenden Krankheitsbildern bewirken, etwa bei: Bluthochdruck, Magenbeschwerden, Schlafstörungen, Rücken- oder Kopfschmerzen. Yoga empfiehlt sich auch für Asthmakranke, wegen der Atemübungen.
Yoga kann unter Umständen zu einem verbesserten Wohlbefinden führen etwa, bei:
- Durchblutungsstörungen,
- nervösen Beschwerden,
- Rückenschmerzen
Stark umstritten ist eine heilende Wirkung bei Krankheiten die mit einer:
- Schwäche der Skelettmuskulatur
- oder Immunschwäche
zusammen hängen.
Wobei Yoga bei einer richtigen Anwendung sehr gesund ist. |