Yoga
Umstrittene Wirkungen von Yoga
Immer wieder wird von verschiedensten Seiten eine Anregung und Stärkung der Sauerstoffversorgung durch eine geeignetete Yogapraxis und eine bewusste Atmung propagiert. Belegt wird dies manchmal mit eigenen subjektiven Erfahrungen. Obwohl Yoga bei bestimmten Krankheitsbilder, die mit einer schlecht durchbluteten Lunge verbunden sind, bewiesener Maßen (siehe Yoga bei Krankheit) zu einer verbesserten Sauerstoff-versorgung führen kann, führt es bei gesunden Menschen, nach Meinung der klassischen Schulmedizin, nicht zu einer erhöhten Sauerstoffkonzentration im Blut. Begründet wird dies damit, dass schon die Hälfte der Lungenkapazität einer gesunden Lunge für eine optimale Sauerstoffversorgung ausreichen würde. Eine drohenden Unterversorgung des Blutes mit Sauerstoff kann demnach leicht kompensiert werden. Der Sauerstoffmangel wird durch den sehr effektiven wirkenden Chemoreflex erkannt, so dass es bei gesunden Menschen auch nicht zu einer unerkannten Sauerstoffunterversorgung kommen kann.
Weitere umstrittene Wirkungen des Yogas sind:
- eine verbesserte Ausrichtung der Gelenke
- eine Anregung der Drüsenfunktionen
- eine Anregung zur Entgiftung des Körpers
- die im Yoga erlernte Bauchatmung soll zu einer Verminderung von Atemwegsinfektionen führen.
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