Massage Anleitung: Rücken und Po

Serie: Erotische Partnermassage

Rücken und Wirbelsäule sind das Zentrum von Vitalität und Energie. Emotionale Spannungen, Dauerstress und physische Überlastung zeigen sich hier zuerst.


Die Erotische Partnermassage © meinyoga24 2010



Der Zustand der Wirbelsäule und der sie umgebenden Muskulatur gibt Aufschluss über das seelische Befinden und den körperlichen Zustand einzelner Organe. Wenn Sie sich dies alles bewusst machen, werden Sie dem Rücken Ihres Partners besondere Aufmerksamkeit und vor allem ausreichend Zeit schenken.

Verwöhnen Sie Rücken und Po mit Genuss und Hingabe

Und vergessen Sie den Po nicht, der gehört zu einer Rückenmasse unbedingt dazu. Nicht nur bei der intimen, erotischen Partnermassage, sondern auch bei der professionell durchgeführten Ganzkörpermassage. Befinden sich doch gerade hier jede Menge Muskeln und Bindegewebe, die auf straffende Massagegriffe besonders gut ansprechen. Für Berufstätige, die viel sitzen müssen, bringt das Massieren der hier liegenden Lendenwirbel und des überstrapazierten Steißbeins besondere Entspannung. Und gute Laune!
Ihr Partner liegt jetzt auf dem Bauch. Ölen oder cremen Sie Ihre Hände reichlich ein und beginnen Sie zum Auftakt mit großzügigen, breitflächigen Streichbewegungen mit der ganzen Handfläche über Rücken und Po.


Den Po dürfen Sie ruhig etwas kräftiger kneten

Jetzt kommt die eigentliche Massage des Pos an die Reihe. Wenn Sie sie im Stehen durchführen, massieren Sie jetzt von oben. Massieren Sie auf dem Boden, knien Sie zwischen oder über den Beinen Ihres Partners. Nun können Sie all Ihre Energie einbringen, denn die fleischigen Pobacken vertragen einiges, empfinden kräftiges Kneten, Hacken und Klopfen als äußerst angenehm. Je fülliger der Po ist, desto kräftiger dürfen Sie massieren. Ballen Sie Ihre Hände zu Fäusten und kneten Sie damit den Po Stück für Stück durch. Eine weitere Steigerung ist die Klopfmassage mit den Handrücken (siehe Bild), die - wenn Sie kein Stückchen Haut auslassen - Ihrem Partner ungeahnte Wonnen im Beckenbereich beschert. Wärme, Wärme überall ...
Legen Sie dann eine Hand breitflächig auf eine Seite des Pos, legen Sie die andere darüber und lassen Sie die beiden Handflächen in kreisenden Bewegungen über den Po gleiten, hoch bis zur Taille und bis zum Ansatz der Oberschenkel. Streichen Sie, bevor Sie die Taille massieren, abschließend die beiden Pobacken von der Mitte bis hin zu den Körperseiten aus, wobei Ihre beiden Hände in entgegengesetzter Richtung massieren. Das stimuliert die Durchblutung zusätzlich.


Die Hüften umkreisen Sie mit der ganzen Hand

Für die Massage der Taille streichen Sie in ruhigen, rhythmischen Bewegungen von der linken zur rechten Taillenseite Ihres Partners. Hin mit der Handinnenfläche, zurück mit dem Handrücken.
Wenn Ihr Partner es erträgt, weil er nicht kitzlig und seine Taille geschmeidig genug ist, können Sie Taille und Hüften mit kleinen kreisenden Bewegungen energisch durchkneten und abschließend - zur Beruhigung - mit der flachen Hand ausstreichen: und zwar immer ausgehend von der Mitte zu den Seiten hin.
Bevor Sie jetzt mit der Rückenmassage beginnen, sollten Sie Ihre Hände noch einmal sehr großzügig einölen, denn hier ist gute Gleitfähigkeit besonders gefragt. Sie knien jetzt mit gespreizten Beinen über den Beinen Ihres Partners - falls Sie im Stehen massieren, stellen Sie sich neben seinen Rücken - und „schieben” mit kräftigen Bewegungen seinen Rücken „nach oben”, das heißt, Sie massieren energisch und mit Druck am Steißbein beginnend bis hin zu den Halswirbeln mit breit geöffneten Handflächen den gesamten Rücken (siehe Bild). Beim Zurückgleiten legen Sie Ihre Finger in die „Rinne” neben der Wirbelsäule und drücken sie ganz sanft.


Entspannung Wirbel für Wirbel

Dann streichen Sie die Wirbelsäule hinauf, indem Sie - wie auch schon bei den anderen Übungen der Partnermassage - die eine Hand über die andere legen. Sie tasten Wirbel für Wirbel ab und stimulieren sie durch verstärkten Druck. Auf dem „Rückweg” von den oberen Halswirbeln zum Steißbein lassen Sie Ihre Hände breitflächig nach unten gleiten. Hiervon profitieren besonders die parallel zur Wirbelsäule verlaufenden langen Muskeln, die so genannten Rumpfstrecker. „Kippen” Sie jetzt Ihre Handgelenke und streichen Sie die Schulterblätter bogenförmig von der Mitte zu den Schultern bis zur Außenseite aus (siehe Bild). Anschließend vermittelt das Kneten der Muskeln von den Schultern hoch zu Nacken und Hals besondere Entspannung. Lassen Sie dann Ihre Handflächen - entweder wieder eine über der anderen oder jeweils eine auf jedem Schulterblatt - kreisen. Ertasten Sie vorsichtig mit den Fingerkuppen die um die Schulterblätter herum angeordneten Muskeln mit den Fingerkuppen. Apropos Fingerkuppen: Je kürzer Sie Ihre Fingernägel halten, desto mehr wird sich Ihr Partner entspannen können. Lange Krallen bringen mehr Frust denn Lust! Dies gilt ganz besonders auch für die nächste Übung, die Fingerspitzengefühl verlangt: Kraulen Sie den Rücken Ihres Partners so, als ob Sie Wellen durch Sand oder Wasser ziehen würden.


Massieren Sie den Nacken mit besonders viel Hingabe

Beginnen Sie an Nacken und Schultern und „wühlen” Sie die gesamte Rückenfläche bis hin zum Po auf, das heißt, Sie lassen Ihre Finger wellenartig - entweder leicht gespreizt oder geschlossen - von oben nach unten über seine Haut gleiten. Bei der Aufwärtsbewegung können Sie die einzelnen Wirbel Ihres Partners abtasten und auch die Form der Wirbelsäule nachempfinden. Bitten Sie bei dieser Gelegenheit Ihren Partner, dass er seinen Kopf auf die Seite legt, damit er keine Genickstarre bekommt.
Für den nächsten Massagegriff sollten Sie am besten Ihre Position wechseln. Wenn Sie auf einer richtigen Massagebank massieren, stellen Sie sich hinter den Kopf Ihres Partners. Wenn Sie auf dem Boden oder auf einer Couch massieren, knien Sie sich hinter seinen Kopf. In dieser Position können Sie Ihre ganze Energie einsetzen, um zwischen Fingern und Daumen die Muskeln kräftig durchzukneten, die sich vom Nacken zu den Schultern hinziehen - und zwar jeweils eine Seite mit beiden Händen (siehe Bild). Massieren Sie beide Seiten gleichzeitig, knien Sie besser wieder über den Beinen des Partners. Aus dieser Position heraus lassen sich die abschließenden ausstreichenden Bewegungen der Rückenmassage wunderbar entspannend auch für den „Gebenden” gestalten: Sie streichen mit großzügig breitflächigen Bewegungen von Nacken und Schultern bis hin zu Taille und Po, so weit Ihre Arme und Ihre eigene Beweglichkeit reichen, und wieder zurück. Dann lassen Sie - wie nach jedem Teil der Partnermassage - Ihre warmen Handflächen ein paar Sekunden auf dem Rücken Ihres Partners liegen. Lassen Sie die Energie überströmen.



Publiziert am: Donnerstag, 22. April 2010 (2207 mal gelesen)
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