Massage Anleitung: Rücken und Po
Serie: Erotische Partnermassage

Der Zustand der Wirbelsäule und der sie umgebenden Muskulatur gibt Aufschluss über das seelische Befinden und den körperlichen Zustand einzelner Organe. Wenn Sie sich dies alles bewusst machen, werden Sie dem Rücken Ihres Partners besondere Aufmerksamkeit und vor allem ausreichend Zeit schenken.
Verwöhnen Sie Rücken und Po mit Genuss und Hingabe
Und vergessen Sie den Po nicht, der gehört zu
einer Rückenmasse unbedingt dazu. Nicht nur bei
der intimen, erotischen Partnermassage, sondern
auch bei der professionell durchgeführten
Ganzkörpermassage. Befinden sich doch gerade
hier jede Menge Muskeln und Bindegewebe, die
auf straffende Massagegriffe besonders gut
ansprechen. Für Berufstätige, die viel sitzen müssen,
bringt das Massieren der hier liegenden
Lendenwirbel und des überstrapazierten Steißbeins besondere
Entspannung. Und gute Laune!
Ihr Partner liegt jetzt auf dem Bauch. Ölen oder
cremen Sie Ihre Hände reichlich ein und beginnen
Sie zum Auftakt mit großzügigen, breitflächigen
Streichbewegungen mit der ganzen Handfläche über Rücken und Po.
Den Po dürfen Sie ruhig etwas kräftiger kneten
Jetzt kommt die eigentliche
Massage des Pos an die Reihe. Wenn Sie sie im Stehen durchführen,
massieren Sie jetzt von oben. Massieren Sie auf
dem Boden, knien Sie zwischen oder über den Beinen
Ihres Partners. Nun können Sie all Ihre Energie
einbringen, denn die fleischigen Pobacken vertragen
einiges, empfinden kräftiges Kneten, Hacken und
Klopfen als äußerst angenehm. Je fülliger
der Po ist, desto kräftiger dürfen Sie
massieren. Ballen Sie Ihre Hände zu Fäusten und kneten Sie damit
den Po Stück für Stück durch. Eine weitere
Steigerung ist die Klopfmassage mit den Handrücken (siehe Bild), die -
wenn Sie kein
Stückchen Haut auslassen - Ihrem Partner ungeahnte
Wonnen im Beckenbereich beschert. Wärme,
Wärme überall ...
Legen Sie dann eine Hand breitflächig auf eine
Seite des Pos, legen Sie die andere darüber und
lassen Sie die beiden Handflächen in kreisenden
Bewegungen über den Po gleiten, hoch bis zur
Taille und bis zum Ansatz der Oberschenkel.
Streichen Sie, bevor Sie die Taille massieren,
abschließend die beiden Pobacken von der Mitte bis
hin zu den Körperseiten aus, wobei Ihre beiden
Hände in entgegengesetzter Richtung massieren. Das
stimuliert die Durchblutung zusätzlich.
Die Hüften umkreisen Sie mit der ganzen Hand
Für
die Massage der Taille streichen Sie in ruhigen, rhythmischen
Bewegungen von der linken zur
rechten Taillenseite Ihres Partners. Hin mit der
Handinnenfläche, zurück mit dem Handrücken.
Wenn Ihr Partner es erträgt, weil er nicht
kitzlig und seine Taille geschmeidig genug ist, können Sie
Taille und Hüften mit kleinen kreisenden
Bewegungen energisch durchkneten und abschließend -
zur Beruhigung - mit der flachen Hand
ausstreichen: und zwar immer ausgehend von der Mitte zu
den Seiten hin.
Bevor Sie jetzt mit der Rückenmassage beginnen,
sollten Sie Ihre Hände noch einmal sehr
großzügig einölen, denn hier ist gute
Gleitfähigkeit besonders gefragt. Sie knien jetzt mit gespreizten
Beinen über den Beinen Ihres Partners - falls
Sie im Stehen massieren, stellen Sie sich neben
seinen Rücken - und „schieben” mit kräftigen
Bewegungen seinen Rücken „nach oben”, das heißt,
Sie massieren energisch und mit Druck am
Steißbein beginnend bis hin zu den Halswirbeln mit breit
geöffneten Handflächen den gesamten Rücken
(siehe Bild). Beim Zurückgleiten legen Sie Ihre
Finger in die „Rinne” neben der Wirbelsäule und
drücken sie ganz sanft.
Entspannung Wirbel für Wirbel
Dann streichen Sie die Wirbelsäule hinauf, indem Sie - wie auch schon bei den anderen Übungen der Partnermassage - die eine Hand über die andere legen. Sie tasten Wirbel für Wirbel ab und stimulieren sie durch verstärkten Druck. Auf dem „Rückweg” von den oberen Halswirbeln zum Steißbein lassen Sie Ihre Hände breitflächig nach unten gleiten. Hiervon profitieren besonders die parallel zur Wirbelsäule verlaufenden langen Muskeln, die so genannten Rumpfstrecker. „Kippen” Sie jetzt Ihre Handgelenke und streichen Sie die Schulterblätter bogenförmig von der Mitte zu den Schultern bis zur Außenseite aus (siehe Bild). Anschließend vermittelt das Kneten der Muskeln von den Schultern hoch zu Nacken und Hals besondere Entspannung. Lassen Sie dann Ihre Handflächen - entweder wieder eine über der anderen oder jeweils eine auf jedem Schulterblatt - kreisen. Ertasten Sie vorsichtig mit den Fingerkuppen die um die Schulterblätter herum angeordneten Muskeln mit den Fingerkuppen. Apropos Fingerkuppen: Je kürzer Sie Ihre Fingernägel halten, desto mehr wird sich Ihr Partner entspannen können. Lange Krallen bringen mehr Frust denn Lust! Dies gilt ganz besonders auch für die nächste Übung, die Fingerspitzengefühl verlangt: Kraulen Sie den Rücken Ihres Partners so, als ob Sie Wellen durch Sand oder Wasser ziehen würden.
Massieren Sie den Nacken mit besonders viel Hingabe
Beginnen Sie an Nacken und
Schultern und „wühlen” Sie die
gesamte Rückenfläche bis hin zum
Po auf, das heißt, Sie lassen Ihre
Finger wellenartig - entweder leicht
gespreizt oder geschlossen - von
oben nach unten über seine Haut
gleiten. Bei der Aufwärtsbewegung
können Sie die einzelnen Wirbel
Ihres Partners abtasten und auch
die Form der Wirbelsäule nachempfinden.
Bitten Sie bei dieser
Gelegenheit Ihren Partner, dass er
seinen Kopf auf die Seite legt,
damit er keine Genickstarre
bekommt.
Für den nächsten Massagegriff
sollten Sie am besten Ihre Position
wechseln. Wenn Sie auf einer
richtigen Massagebank massieren,
stellen Sie sich hinter den Kopf Ihres Partners.
Wenn Sie auf dem Boden oder auf einer Couch
massieren, knien Sie sich hinter seinen Kopf. In
dieser Position können Sie Ihre ganze Energie einsetzen,
um zwischen Fingern und Daumen die Muskeln
kräftig durchzukneten, die sich vom Nacken
zu den Schultern hinziehen - und zwar jeweils
eine Seite mit beiden Händen (siehe Bild). Massieren
Sie beide Seiten gleichzeitig, knien Sie besser
wieder über den Beinen des Partners.
Aus dieser Position heraus lassen sich die
abschließenden ausstreichenden Bewegungen der
Rückenmassage wunderbar entspannend auch für den
„Gebenden” gestalten: Sie streichen mit
großzügig breitflächigen Bewegungen von Nacken
und Schultern bis hin zu Taille und Po, so weit
Ihre Arme und Ihre eigene Beweglichkeit reichen,
und wieder zurück. Dann lassen Sie - wie nach
jedem Teil der Partnermassage - Ihre warmen
Handflächen ein paar Sekunden auf dem Rücken
Ihres Partners liegen. Lassen Sie die Energie
überströmen.
Publiziert am: Donnerstag, 22. April 2010 (2207 mal gelesen)
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