Massagen Anleitung Hände
Erotische Partnermassage Teil 2
Handmassage 1/4
Wohltuende Energie bis in die Fingerspitzen
Hände können zärtlich streicheln und liebkosen, sie können helfen und heilen, aber auch hart
zupacken. Mit den Werkzeugen aller Werkzeuge – so bezeichnet von dem griechischen
Philosophen Aristoteles – sind uns alle Möglichkeiten gegeben, uns selbst zu verwirklichen, unsere
Wünsche und Träume in die Tat umzusetzen. Kaum ein zwischenmenschliches Ritual, bei dem wir
nicht unsere Hände einsetzen und gebrauchen: zur Begrüßung, zum Händchenhalten, zum
Erforschen eines Körpers und seiner Konturen, zum Signalisieren von Freude und Sympathie dem
anderen gegenüber, zum Übermitteln von Botschaften.
Auf das Fingerspitzengefühl kommt es an
Gesteuert werden die Hände von der Kommandozentrale Gehirn: Tausende von Tastkörperchen,
zahlreiche Knochen, gelenkige Verbindungen und Muskeln verhelfen den Händen zu ihrer
Sensitivität und Fingerfertigkeit und machen aus ihnen ein Multitalent. Auch und gerade bei der
Partnermassage…
Hände sind sehr sensibel und empfänglich
So gilt für die Hände in weitaus größerem Maße, was schon für die Arme galt: Sie sind nicht irgendein „Anhängsel“, mit dem man achtlos oder gar lieblos umgehen sollte. Sie sind als „Empfänger“ selbst
für die sensibelsten Botschaften überaus empfänglich und allzeit bereit.
Obwohl die Haut der Hände meist trocken bis sehr trocken ist, brauchen Sie nur wenig Massagecreme
oder Öl.
Bei der Massage knien oder stehen Sie neben Ihrer Partnerin, ihre Arme und damit auch die Hände
liegen ganz locker neben ihrem Körper. Nehmen Sie eine Hand – die Reihenfolge ist beliebig und liegt
ganz bei Ihnen – und beginnen Sie mit der Massage des Handrückens. Halten Sie mit Ihrer linken
oder rechten Hand die Hand Ihrer Partnerin mit der Innenseite nach unten und fahren Sie mit der rechten
Hand ganz zart entlang der Sehnen, die auf dem Handrücken verlaufen, und massieren Sie sie
so. (Siehe Bild oben).
Stellen Sie sich die Sehnen als Berge und die dazwischen liegenden tiefer gelegenen Stellen als Täler
vor. Durchfahren Sie mit den Daumenspitzen ein „Tal“ nach dem anderen. Je zarter die Berührung
durchgeführt wird, desto größer ist die positive Reaktion des „Nehmenden“. Sollte sie zum ersten Mal
in den Genuss einer Partnermassage kommen, wird sie es vielleicht gar nicht fassen können, welche
Wonneschauer diese „harmlose“ Streichbewegung über den Rücken jagen kann. Drücken Sie dann die jeweils am Ende eines „Tales“ liegenden Häutchen zwischen den Fingern. Mit
diesem Druck stimulieren Sie den Lymphfluss ganz besonders.
Durch den richtigen, sekundenlang gehaltenen Druck können so vorhandene Energie-„Blockaden“ aufgelöst werden, neue Vitalität durchflutet den ganzen Körper.
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