Massageanleitung Rücken
und Po
Erotische Partnermassage Teil 3
Verwöhnen Sie Rücken und Po mit Genuss und Hingabe
Rücken und Wirbelsäule sind das Zentrum von Vitalität und Energie. Emotionale Spannungen,
Dauerstress und physische Überlastung zeigen sich hier zuerst. Der Zustand der Wirbelsäule und
der sie umgebenden Muskulatur gibt Aufschluss über das seelische Befinden und den körperlichen
Zustand einzelner Organe. Wenn Sie sich dies alles bewusst machen, werden Sie dem Rücken
Ihres Partners besondere Aufmerksamkeit und vor allem ausreichend Zeit schenken.
Und vergessen Sie den Po nicht, der gehört zu einer Rückenmasse unbedingt dazu. Nicht nur bei
der intimen, erotischen Partnermassage, sondern auch bei der professionell durchgeführten
Ganzkörpermassage. Befinden sich doch gerade hier jede Menge Muskeln und Bindegewebe, die
auf straffende Massagegriffe besonders gut ansprechen. Für Berufstätige, die viel sitzen müssen,
bringt das Massieren der hier liegenden Lendenwirbel und des überstrapazierten Steißbeins besondere
Entspannung. Und gute Laune!
Ihr Partner liegt jetzt auf dem Bauch. Ölen oder cremen Sie Ihre Hände reichlich ein und beginnen
Sie zum Auftakt mit großzügigen, breitflächigen Streichbewegungen mit der ganzen Handfläche über Rücken und Po.
Den Po dürfen Sie ruhig etwas kräftiger kneten
Jetzt kommt die eigentliche Massage des Pos an die Reihe. Wenn Sie sie im Stehen durchführen,
massieren Sie jetzt von oben. Massieren Sie auf dem Boden, knien Sie zwischen oder über den Beinen
Ihres Partners. Nun können Sie all Ihre Energie einbringen, denn die fleischigen Pobacken vertragen
einiges, empfinden kräftiges Kneten, Hacken und Klopfen als äußerst angenehm. Je fülliger
der Po ist, desto kräftiger dürfen Sie massieren. Ballen Sie Ihre Hände zu Fäusten und kneten Sie damit
den Po Stück für Stück durch. Eine weitere Steigerung ist die Klopfmassage mit den Handrücken (siehe Bild), die - wenn Sie kein
Stückchen Haut auslassen - Ihrem Partner ungeahnte Wonnen im Beckenbereich beschert. Wärme,
Wärme überall ...
Legen Sie dann eine Hand breitflächig auf eine Seite des Pos, legen Sie die andere darüber und
lassen Sie die beiden Handflächen in kreisenden Bewegungen über den Po gleiten, hoch bis zur
Taille und bis zum Ansatz der Oberschenkel. Streichen Sie, bevor Sie die Taille massieren,
abschließend die beiden Pobacken von der Mitte bis hin zu den Körperseiten aus, wobei Ihre beiden
Hände in entgegengesetzter Richtung massieren. Das stimuliert die Durchblutung zusätzlich.
Die Hüften umkreisen Sie mit der ganzen Hand
Für die Massage der Taille streichen Sie in ruhigen, rhythmischen Bewegungen von der linken zur
rechten Taillenseite Ihres Partners. Hin mit der Handinnenfläche, zurück mit dem Handrücken.
Wenn Ihr Partner es erträgt, weil er nicht kitzlig und seine Taille geschmeidig genug ist, können Sie
Taille und Hüften mit kleinen kreisenden Bewegungen energisch durchkneten und abschließend -
zur Beruhigung - mit der flachen Hand ausstreichen: und zwar immer ausgehend von der Mitte zu
den Seiten hin.
Bevor Sie jetzt mit der Rückenmassage beginnen, sollten Sie Ihre Hände noch einmal sehr
großzügig einölen, denn hier ist gute Gleitfähigkeit besonders gefragt. Sie knien jetzt mit gespreizten
Beinen über den Beinen Ihres Partners - falls Sie im Stehen massieren, stellen Sie sich neben
seinen Rücken - und „schieben” mit kräftigen Bewegungen seinen Rücken „nach oben”, das heißt,
Sie massieren energisch und mit Druck am Steißbein beginnend bis hin zu den Halswirbeln mit breit
geöffneten Handflächen den gesamten Rücken (siehe Bild). Beim Zurückgleiten legen Sie Ihre
Finger in die „Rinne” neben der Wirbelsäule und drücken sie ganz sanft.
Entspannung Wirbel für Wirbel
Dann streichen Sie die Wirbelsäule hinauf, indem Sie - wie auch schon bei den anderen Übungen
der Partnermassage - die eine Hand über die andere legen. Sie tasten Wirbel für Wirbel ab und stimulieren
sie durch verstärkten Druck. Auf dem „Rückweg” von den oberen Halswirbeln zum Steißbein
lassen Sie Ihre Hände breitflächig nach unten gleiten. Hiervon profitieren besonders die parallel zur
Wirbelsäule verlaufenden langen Muskeln, die so genannten Rumpfstrecker. „Kippen” Sie jetzt Ihre
Handgelenke und streichen Sie die Schulterblätter bogenförmig von der Mitte zu den Schultern bis
zur Außenseite aus (siehe Bild). Anschließend vermittelt das Kneten der Muskeln von den Schultern
hoch zu Nacken und Hals besondere Entspannung. Lassen Sie dann Ihre Handflächen - entweder
wieder eine über der anderen oder jeweils eine auf jedem Schulterblatt - kreisen. Ertasten Sie vorsichtig
mit den Fingerkuppen die um die Schulterblätter herum angeordneten Muskeln mit den
Fingerkuppen. Apropos Fingerkuppen: Je kürzer Sie Ihre Fingernägel halten, desto mehr wird sich
Ihr Partner entspannen können. Lange Krallen bringen mehr Frust denn Lust!
Dies gilt ganz besonders auch für die nächste Übung, die Fingerspitzengefühl verlangt: Kraulen Sie
den Rücken Ihres Partners so, als ob Sie Wellen durch Sand oder Wasser ziehen würden.
Massieren Sie den Nacken mit
besonders viel Hingabe
Beginnen Sie an Nacken und
Schultern und „wühlen” Sie die
gesamte Rückenfläche bis hin zum
Po auf, das heißt, Sie lassen Ihre
Finger wellenartig - entweder leicht
gespreizt oder geschlossen - von
oben nach unten über seine Haut
gleiten. Bei der Aufwärtsbewegung
können Sie die einzelnen Wirbel
Ihres Partners abtasten und auch
die Form der Wirbelsäule nachempfinden.
Bitten Sie bei dieser
Gelegenheit Ihren Partner, dass er
seinen Kopf auf die Seite legt,
damit er keine Genickstarre
bekommt.
Für den nächsten Massagegriff
sollten Sie am besten Ihre Position
wechseln. Wenn Sie auf einer
richtigen Massagebank massieren,
stellen Sie sich hinter den Kopf Ihres Partners. Wenn Sie auf dem Boden oder auf einer Couch
massieren, knien Sie sich hinter seinen Kopf. In dieser Position können Sie Ihre ganze Energie einsetzen,
um zwischen Fingern und Daumen die Muskeln kräftig durchzukneten, die sich vom Nacken
zu den Schultern hinziehen - und zwar jeweils eine Seite mit beiden Händen (siehe Bild). Massieren
Sie beide Seiten gleichzeitig, knien Sie besser wieder über den Beinen des Partners.
Aus dieser Position heraus lassen sich die abschließenden ausstreichenden Bewegungen der
Rückenmassage wunderbar entspannend auch für den „Gebenden” gestalten: Sie streichen mit
großzügig breitflächigen Bewegungen von Nacken und Schultern bis hin zu Taille und Po, so weit
Ihre Arme und Ihre eigene Beweglichkeit reichen, und wieder zurück. Dann lassen Sie - wie nach
jedem Teil der Partnermassage - Ihre warmen Handflächen ein paar Sekunden auf dem Rücken
Ihres Partners liegen. Lassen Sie die Energie überströmen.
Massageanleitung Rücken und Po Teil 1 Teil 2 Teil 3
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